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Samstag, 20. Juni 2009
Relaunch - Vorbemerkung
Nun ist es endlich vollbracht.
Der Relaunch von tunnel-wuppertal.org hat jetzt beinahe ein Jahr gedauert. Seit dem unbefriedigenden Ende aller Verhandlungen mit der Stadt Wuppertal zur weiteren Konzeptionierung eines transurbanen Kultur- und Veranstaltungslabors in der nicht mehr genutzten ehemaligen Fussgängerpassage unter der zentralen Strassenkreuzung am Alten Markt in Wuppertal-Barmen, hat es eine ganze Weile gedauert, die zukünftige Struktur des TUNN:EL- Projektbüros zu entwickeln, und die - ursprünglich nur für den internen Gebrauch verfassten - Texte zu Hintergründen urbanen Schrumpfens in Wuppertal und Skizzen zur Nachnutzung von aufgegebenen kommunalen Räumen im alten Fussgängertunnel soweit zu überarbeiten, dass sie einer allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.
Mittwoch, 17. Juni 2009
TUNN:EL-Projekte
Hier stellen wir bislang entwickelte Projekt- und Ideen-Skizzen zur Entwicklung einer neuen Urbanität in Wuppertal und zur transurbanen Nachnutzungen öffentlicher Brachflächen oder Leerstände in Wuppertal vor und zur Diskussion.
Projektskizze Alter Markt (2007)
Projektskizze für ein transurbanes Experimental-Labor in einer alten Fussgängerpassage unter der Kreuzung Alter Markt in Wuppertal Barmen
TAL-LOC (2009)
Ideenskizze zur Entwicklung und Publikation einer unabhängigen, lokalen Meinungsplattform im Internet
WIKI-TAL (2009)
Ideenskizze zur Entwicklung einer autonom erstellten Datenbank Wuppertaler Aktivisten und Künstler
Sonntag, 14. Juni 2009
Verein oder Projektbüro?
Während der Projektierungsphasen der ersten Konzeptionen für ein transurbanes Experimental-Labor am Robert-Daum-Platz,
bzw. am Alten Markt in Wuppertal, war beabsichtigt, TUNN:EL in einen Verein zu überführen.
Ein eingetragener Verein stellt in unseren Augen nach wie vor eine ideale Basis für die Umsetzung konkreter Vorhaben dar. Ein Verein ist nicht nur eine handlungsfähige juristische Grösse gegenüber sämtlichen möglichen Partnern, sondern auch, bei der entsprechenden Satzungsgebung, eine der transparentesten und basisdemokratischsten Möglichkeiten, vielfältige verschiedene Gruppen und Personen zu organisieren. Ein Verein stellt zudem die potentiell offenste Form eines Zusammenschlusses dar, die eine Mitarbeit möglichst vieler und das temporäre Engagement einzelner in der Arbeit des Netzwerkes ermöglichen kann.
In der - zum damaligen Zeitpunkt angedachten - Mustersatzung eines TUNN:EL e.V. sollte ein Beirat als entscheidendes Gremium fungieren, das einen dauerhaften und vor allem transparenten Interessenausgleich zwischen allen Personen, Initiativen und/oder Institutionen gewährleistet, die an Ausarbeitung und Realisierung von transurbanen Experimental-Labors beteiligt sind. Ein Beirat sollte ermöglichen, den privaten und den kommunalen Partnern eine kontinuierliche Abstimmung mit den Akteuren von TUNN:EL anzubieten, indem ihnen im noch zu gründenden e.V. jeweils ein Beiratssitz zur Verfügung gestellt wird.
Mit dem - vorläufigen - Ende konkreter Planungen 2008 wurde jedoch bis zum heutigen Tag auf eine Eintragung als Verein durch TUNN:EL verzichtet. Die aktuell geplanten und in Vorbereitung befindlichen Projekte machen eine Konstituierung als e.V. nicht erforderlich - sie lassen sich als offenes Projektbüro mindestens ebensogut vorantreiben.
Die Entscheidung, das Netzwerk TUNN:EL zunächst als offenes Projektbüro fortzuführen, ist eine vorläufige, und stellt auch keine Absage an die Mitarbeit Dritter dar. Treten zukünftige Projekte in eine Realisierungphase ein, die einer anderen Form bedarf, würde die ausgesetzte Vereinsgründung weiterbetrieben. Sie könnte in diesem Fall jedoch bereits bei Ausarbeitung der Satzung, und vor der Eintragung als Verein ergebnisoffen gemeinsam mit etwaigen Partnern neu konzipiert werden, um speziellen Anforderungen, die ein neues Vorhaben mit sich bringt, Rechnung zu tragen.
Eine inhaltliche und organisatorische Mitarbeit an TUNN:EL ist auch im Rahmen eines offenen Projektbüros nicht nur jederzeit möglich, sondern auch prinzipiell erwünscht. TUNN:EL soll - als Verein, wie als Projektbüro - allen Wuppertalern, die an einer fortdauernden urbanen Entwicklung der Stadt interessiert sind, offen stehen. Bei Interesse an einer Mitarbeit kann formlos über unser Kontaktformular ein informationstreffen vereinbart werden.
Ein eingetragener Verein stellt in unseren Augen nach wie vor eine ideale Basis für die Umsetzung konkreter Vorhaben dar. Ein Verein ist nicht nur eine handlungsfähige juristische Grösse gegenüber sämtlichen möglichen Partnern, sondern auch, bei der entsprechenden Satzungsgebung, eine der transparentesten und basisdemokratischsten Möglichkeiten, vielfältige verschiedene Gruppen und Personen zu organisieren. Ein Verein stellt zudem die potentiell offenste Form eines Zusammenschlusses dar, die eine Mitarbeit möglichst vieler und das temporäre Engagement einzelner in der Arbeit des Netzwerkes ermöglichen kann.
In der - zum damaligen Zeitpunkt angedachten - Mustersatzung eines TUNN:EL e.V. sollte ein Beirat als entscheidendes Gremium fungieren, das einen dauerhaften und vor allem transparenten Interessenausgleich zwischen allen Personen, Initiativen und/oder Institutionen gewährleistet, die an Ausarbeitung und Realisierung von transurbanen Experimental-Labors beteiligt sind. Ein Beirat sollte ermöglichen, den privaten und den kommunalen Partnern eine kontinuierliche Abstimmung mit den Akteuren von TUNN:EL anzubieten, indem ihnen im noch zu gründenden e.V. jeweils ein Beiratssitz zur Verfügung gestellt wird.
Mit dem - vorläufigen - Ende konkreter Planungen 2008 wurde jedoch bis zum heutigen Tag auf eine Eintragung als Verein durch TUNN:EL verzichtet. Die aktuell geplanten und in Vorbereitung befindlichen Projekte machen eine Konstituierung als e.V. nicht erforderlich - sie lassen sich als offenes Projektbüro mindestens ebensogut vorantreiben.
Die Entscheidung, das Netzwerk TUNN:EL zunächst als offenes Projektbüro fortzuführen, ist eine vorläufige, und stellt auch keine Absage an die Mitarbeit Dritter dar. Treten zukünftige Projekte in eine Realisierungphase ein, die einer anderen Form bedarf, würde die ausgesetzte Vereinsgründung weiterbetrieben. Sie könnte in diesem Fall jedoch bereits bei Ausarbeitung der Satzung, und vor der Eintragung als Verein ergebnisoffen gemeinsam mit etwaigen Partnern neu konzipiert werden, um speziellen Anforderungen, die ein neues Vorhaben mit sich bringt, Rechnung zu tragen.
Eine inhaltliche und organisatorische Mitarbeit an TUNN:EL ist auch im Rahmen eines offenen Projektbüros nicht nur jederzeit möglich, sondern auch prinzipiell erwünscht. TUNN:EL soll - als Verein, wie als Projektbüro - allen Wuppertalern, die an einer fortdauernden urbanen Entwicklung der Stadt interessiert sind, offen stehen. Bei Interesse an einer Mitarbeit kann formlos über unser Kontaktformular ein informationstreffen vereinbart werden.
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