Mittwoch, 10. März 2010
Demonstration am Montag
Am kommenden Montag (15.03.) findet in Wuppertal-Barmen eine Demonstration “Nein zum Kaputtsparen” statt.
Während im Barmer Rathaus der Stadtrat die erste Etappe des “Sparen um zu gestalten”-Spardiktats von
Oberbürgermeister Peter Jung und Stadtkämmerer Johannes Slawig verabschieden soll, wird sich draussen zum ersten Mal
ein breiter gewordenes Bündnis gegen das Haushaltssicherungskonzept zu Wort melden. Unabhängig vom Ausgang der
Stadtratssitzung ist es sehr wichtig, dass sich möglichst viele Menschen an diesem Protest beteiligen, um deutlich zu
zeigen, wessen Stadt Wuppertal eigentlich ist und über wessen Lebensbedingungen “die da drinnen” abstimmen.
Und dass sich Wuppertal tatsächlich wehrt.
Der Originalaufruf zur Demonstration stammt von ver.di, es rufen aber auch viele andere Initiativen und Einzelpersonen zur Teilnahme auf. Dem Demo-Aufruf von ver.di ist übrigens zu entnehmen, dass die “Schwarzgekleideten” mitnichten den “Black Block” darstellen werden, sondern einen Trauerzug. Na, denn. Hoffentlich geht’s andernorts im Demonstrationszug auch etwas lauter zu.
Treffpunkt für die Demonstration ist im Übrigen der Alte Markt, welcher für TUNN:EL einen ganz besonderen Bezugspunkt darstellt. Alleine das hätte für TUNN:EL gereicht, ebenfalls für Montagnachmittag, (15.00 Uhr), nach Barmen zu mobilisieren.
Der Originalaufruf zur Demonstration stammt von ver.di, es rufen aber auch viele andere Initiativen und Einzelpersonen zur Teilnahme auf. Dem Demo-Aufruf von ver.di ist übrigens zu entnehmen, dass die “Schwarzgekleideten” mitnichten den “Black Block” darstellen werden, sondern einen Trauerzug. Na, denn. Hoffentlich geht’s andernorts im Demonstrationszug auch etwas lauter zu.
Treffpunkt für die Demonstration ist im Übrigen der Alte Markt, welcher für TUNN:EL einen ganz besonderen Bezugspunkt darstellt. Alleine das hätte für TUNN:EL gereicht, ebenfalls für Montagnachmittag, (15.00 Uhr), nach Barmen zu mobilisieren.
Mittwoch, 3. März 2010
Going Underground: um3000
Zweimal Neues von drüben:
Zum internen Treffen der “freien Szene” Wuppertals in der Alten Feuerwache, bei dem sich Künstler und Kulturarbeiter über ihre Haltung zu einem von Oberbürgermeister Peter Jung angeregten Treffen zwischen Stadtspitze und Kuturszene verständigen wollen, gibt es seit heute im UMLOG einen Zwischenruf von um3000, in dem die Reorganisation des Underground gefordert wird. Den Text “Wir koennen auch anders” kann man auch als pdf-file herunterladen. Download: Wir können auch anders!
Übermorgen, also am Freitag, den 05.03.2010 findet in der ersten Etage des ADA die zweite R.I.D. mit VEB DUBSTEP statt. Die Radikal Interdisziplinäre Dorfdisko (R.I.D.) versucht erneut, radikale Klänge und Bässe aus der Familie des britischen Dancefloors in unserem Dorf heimisch zu machen. Brumm, brumm, brumm – die Bassbox fällt gleich um! Für die VEB DUBSTEP-Dubs und Steps sind auch diesmal folgende Aktivisten verantwortlich: Markus (Berlin, W-Tal), T.Raumdeckung (W-Tal) und um3000 (W-Tal) Für eine radikale Alltagskultur!
Café ADA, erste Etage
Wiesenstrasse 6, Wuppertal-Elberfeld
2200 MEZ, Euer Beitrag am Eingang: Euro 3,–
Eine Koop von Café ADA und TUNN:EL
Zum internen Treffen der “freien Szene” Wuppertals in der Alten Feuerwache, bei dem sich Künstler und Kulturarbeiter über ihre Haltung zu einem von Oberbürgermeister Peter Jung angeregten Treffen zwischen Stadtspitze und Kuturszene verständigen wollen, gibt es seit heute im UMLOG einen Zwischenruf von um3000, in dem die Reorganisation des Underground gefordert wird. Den Text “Wir koennen auch anders” kann man auch als pdf-file herunterladen. Download: Wir können auch anders!
Übermorgen, also am Freitag, den 05.03.2010 findet in der ersten Etage des ADA die zweite R.I.D. mit VEB DUBSTEP statt. Die Radikal Interdisziplinäre Dorfdisko (R.I.D.) versucht erneut, radikale Klänge und Bässe aus der Familie des britischen Dancefloors in unserem Dorf heimisch zu machen. Brumm, brumm, brumm – die Bassbox fällt gleich um! Für die VEB DUBSTEP-Dubs und Steps sind auch diesmal folgende Aktivisten verantwortlich: Markus (Berlin, W-Tal), T.Raumdeckung (W-Tal) und um3000 (W-Tal) Für eine radikale Alltagskultur!
Café ADA, erste Etage
Wiesenstrasse 6, Wuppertal-Elberfeld
2200 MEZ, Euer Beitrag am Eingang: Euro 3,–
Eine Koop von Café ADA und TUNN:EL
Dienstag, 2. Februar 2010
Wehrt sich Wuppertal?
Vom 03.Februar 2010
Das am 17.November letzten Jahres von Stadtkämmerer Johannes Slawig und von Oberbürgermeister Peter Jung der Öffentlichkeit vorgestellte Konzept zur Sicherung des Haushalts der Stadt Wuppertal hat in den Medien für einige Aufmerksamkeit gesorgt – überregional und bundesweit vor allem aufgrund der geplanten Aufgabe des Schauspielhauses als Theaterspielstätte.
Auch in der Stadt selber ist die Diskussion zu den angekündigten Schritten des Kämmerers, die wohl mit voller Absicht erst nach den Kommunalwahlen und kurz vor Weihnachten konkretisiert wurden, nach einem ersten Schock langsam in Gang gekommen. Einen ersten Höhepunkt fand sie am letzten Januarwochenende, als auf Initiative der Wuppertaler Bühnen am Schauspielhaus ein 24-stündiger Protesttag stattfand.
Bisher hat TUNN:EL in dieser Diskussion nur am Rande öffentlich Position bezogen. Zum einen kommt die Entwicklung für TUNN:EL nicht wirklich überraschend – nachzulesen in unseren Texten im Theorieteil – zum anderen besteht bei einer klaren Positionierung immer die Gefahr, aufkeimenden Widerstand gegen die falsche Politik zu erschweren.
Ein Auseinanderdividieren einzelner Initiativen und Betroffener darf nicht zugelassen werden – auch nicht, wenn sich unter den Protestierenden Leute befinden, die dort überhaupt nichts zu suchen haben.
Die Diskussion um das sogenannte Spardiktat verliert sich nun aber mehr und mehr in Allgemeinappellen und sie verkürzt sich zunehmend auf einige der beabsichtigten Sparmassnahmen des Haushaltssicherungskonzeptes, während an anderer Stelle schon vollendete Tatsachen geschaffen werden. Hinzu kommt, dass diejenigen, die das Desaster bankrotter Städte zu verantworten haben, sich als lauteste Ankläger aufführen – um gleichzeitig unbehelligt soziale und kulturelle Kahlschläge vorzunehmen, oder auch nur, um in den aktuellen Tarifauseinandersetzungen mit ver.di, (die eine Lohnerhöhung von 5% für den öffentlichen Dienst fordert), Druck aufzubauen. Ob es sich wie am Dienstag um Petra Roth (Frankfurt), oder fast täglich um Peter Jung (Wuppertal) handelt, die Bürgermeister beteuern die eigene Unschuld, es wird appelliert und gebettelt, nach Ursachen und Gründen der Krise ihrer Kommunen fragen sie jedoch nicht. Und am Ende wird es doch wieder nur um einen neuen Lohnverzicht und geschlossene Nachbarschaftsheime gehen.
Um eine Diskussion darüber anzustossen, wer und was eigentlich viele Städte in den Ruin treibt, und was sich dagegen tun lässt, beginnt TUNN:EL mit einer dreiteiligen Artikelserie, stellt Fragen und versucht auch, einige Antworten zu geben. In den Beiträgen der nächsten Wochen wird es darum gehen, ob sich Wuppertal überhaupt wirklich wehrt, worum es bei dem ganzen Schlamassel eigentlich geht und wie ein mündiger Stadtbewohner auf die Entwicklungen reagieren kann.
Darüberhinaus werden wir hier auch aktuelle Infos und Texte zu den Wuppertaler Protesten veröffentlicht. Wehrt sich Wuppertal ?
Hier geht’s zu den Beiträgen zur Krise des städischen Haushalts:
Zur Übersicht aller Artikel zum Thema
Wehrt sich Wuppertal ? Teil 1 - Was ist passiert ?
Wehrt sich Wuppertal ? Teil 2 - Woran liegt’s ?
Wehrt sich Wuppertal ? Teil 3 - Was nun ?
Alle drei Artikel als pdf-File herunterladen
Das am 17.November letzten Jahres von Stadtkämmerer Johannes Slawig und von Oberbürgermeister Peter Jung der Öffentlichkeit vorgestellte Konzept zur Sicherung des Haushalts der Stadt Wuppertal hat in den Medien für einige Aufmerksamkeit gesorgt – überregional und bundesweit vor allem aufgrund der geplanten Aufgabe des Schauspielhauses als Theaterspielstätte.
Auch in der Stadt selber ist die Diskussion zu den angekündigten Schritten des Kämmerers, die wohl mit voller Absicht erst nach den Kommunalwahlen und kurz vor Weihnachten konkretisiert wurden, nach einem ersten Schock langsam in Gang gekommen. Einen ersten Höhepunkt fand sie am letzten Januarwochenende, als auf Initiative der Wuppertaler Bühnen am Schauspielhaus ein 24-stündiger Protesttag stattfand.
Bisher hat TUNN:EL in dieser Diskussion nur am Rande öffentlich Position bezogen. Zum einen kommt die Entwicklung für TUNN:EL nicht wirklich überraschend – nachzulesen in unseren Texten im Theorieteil – zum anderen besteht bei einer klaren Positionierung immer die Gefahr, aufkeimenden Widerstand gegen die falsche Politik zu erschweren.
Ein Auseinanderdividieren einzelner Initiativen und Betroffener darf nicht zugelassen werden – auch nicht, wenn sich unter den Protestierenden Leute befinden, die dort überhaupt nichts zu suchen haben.
Die Diskussion um das sogenannte Spardiktat verliert sich nun aber mehr und mehr in Allgemeinappellen und sie verkürzt sich zunehmend auf einige der beabsichtigten Sparmassnahmen des Haushaltssicherungskonzeptes, während an anderer Stelle schon vollendete Tatsachen geschaffen werden. Hinzu kommt, dass diejenigen, die das Desaster bankrotter Städte zu verantworten haben, sich als lauteste Ankläger aufführen – um gleichzeitig unbehelligt soziale und kulturelle Kahlschläge vorzunehmen, oder auch nur, um in den aktuellen Tarifauseinandersetzungen mit ver.di, (die eine Lohnerhöhung von 5% für den öffentlichen Dienst fordert), Druck aufzubauen. Ob es sich wie am Dienstag um Petra Roth (Frankfurt), oder fast täglich um Peter Jung (Wuppertal) handelt, die Bürgermeister beteuern die eigene Unschuld, es wird appelliert und gebettelt, nach Ursachen und Gründen der Krise ihrer Kommunen fragen sie jedoch nicht. Und am Ende wird es doch wieder nur um einen neuen Lohnverzicht und geschlossene Nachbarschaftsheime gehen.
Um eine Diskussion darüber anzustossen, wer und was eigentlich viele Städte in den Ruin treibt, und was sich dagegen tun lässt, beginnt TUNN:EL mit einer dreiteiligen Artikelserie, stellt Fragen und versucht auch, einige Antworten zu geben. In den Beiträgen der nächsten Wochen wird es darum gehen, ob sich Wuppertal überhaupt wirklich wehrt, worum es bei dem ganzen Schlamassel eigentlich geht und wie ein mündiger Stadtbewohner auf die Entwicklungen reagieren kann.
Darüberhinaus werden wir hier auch aktuelle Infos und Texte zu den Wuppertaler Protesten veröffentlicht. Wehrt sich Wuppertal ?
Hier geht’s zu den Beiträgen zur Krise des städischen Haushalts:
Zur Übersicht aller Artikel zum Thema
Wehrt sich Wuppertal ? Teil 1 - Was ist passiert ?
Wehrt sich Wuppertal ? Teil 2 - Woran liegt’s ?
Wehrt sich Wuppertal ? Teil 3 - Was nun ?
Alle drei Artikel als pdf-File herunterladen
Montag, 1. Februar 2010
Auf ins Rathaus! Am FR 26.02.2010
Aufruf zur Offenen Versammlung gegen das Spardiktat.
26.02.2010 um 17h im Rathaus, Dritte Etage
« vorherige Seite
(Seite 2 von 5, insgesamt 17 Einträge)
nächste Seite »

Kommentare